© Adobe Stock

Land unterstützt weitere Kommunen bei der Wärmeplanung

Das Land Baden-Württemberg fördert mit dem Programm „freiwillige kommunale Wärmeplanung“ 69 zusätzliche Kommunen mit insgesamt 1,4 Millionen Euro. Diese finanzielle Unterstützung hilft den Kommunen, strategische Wärmepläne zu entwickeln und so die Wärmewende voranzutreiben.

Umweltministerin Thekla Walker erklärt: „Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, rund 1,4 Millionen Euro zu mobilisieren, um weitere 69 Kommunen zu unterstützen.“ Insgesamt beteiligen sich nun rund 240 Kommunen freiwillig an der Wärmeplanung, zusätzlich zu den 104 gesetzlich verpflichteten großen Kreisstädten und Stadtkreisen.

Die kommunale Wärmeplanung soll Vorteile für Bürgerinnen und Bürger haben. Sie erhalten frühzeitig Informationen zu klimafreundlichen Heizungsoptionen wie Wärmenetzen oder dezentralen Lösungen wie Wärmepumpen. Die Wärmewende ist ein zentraler Bestandteil der Energiewende, da der Wärmesektor etwa die Hälfte des Energieverbrauchs ausmacht. „Nur so kann Baden-Württemberg seine bundesweite Vorreiterrolle in der Wärmeplanung weiter ausbauen“, sagte Ministerin Walker.

Hohe Nachfrage nach Förderprogramm 

Das Förderprogramm hat nach Angaben des Umweltministeriums eine hohe Nachfrage erzeugt und viele Städte und Gemeinden dazu bewegt, mit der Wärmeplanung zu starten. Weitere Kommunen haben bereits Anträge gestellt. „Ich begrüße das große Interesse an dem Förderprogramm“, sagte Walker. Das Umweltministerium arbeite weiter an schnellen Lösungen, um die Kommunen zu unterstützen.

Ab 2025 wird das Wärmeplanungsgesetz des Bundes alle Kommunen verpflichten, einen Wärmeplan zu erstellen. In Baden-Württemberg wird dies durch das novellierte Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz umgesetzt.

Eine Übersicht über die geförderten Kommunen finden Sie hier