Sauberes Wasser braucht zukunftsfähige Infrastruktur: Die Kläranlage Schömberg aus der Vogelperspektive.

Kläranlagen vor dem Umbruch

10. Juni 2026
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Wie Kommunen neue Wege gehen, um den Herausforderungen im Bereich Abwasser zu begegnen.

Fachkräftemangel, strengere Umweltauflagen und die Folgen des Klimawandels setzen viele Kommunen unter Druck – auch bei der Wasserreinigung. Kläranlagen entwickeln sich zunehmend zu technisch komplexen Anlagen, die rund um die Uhr zuverlässig betrieben werden müssen. Deshalb entscheiden sich viele Kommunen dafür, sich externe Unterstützung zu suchen.

Ein Beispiel dafür ist die Gemeinde Schömberg im Nordschwarzwald. Vor acht Jahren beauftragte sie die Netze BW-Tochter RBS wave mit der Betriebsführung zur Abwasserreinigung. „Unsere Anlage wird seitdem ohne Personalengpässe betrieben“, sagt Bauamtsleiter Martin Dittler. Für die Gemeinde bedeutet das planbare Kosten sowie ein sicherer und verlässlicher Betrieb. 

Früher hatte Schömberg einen eigenen Abwassermeister. Der Betrieb funktionierte lange Zeit gut und wirtschaftlich. Doch bei Urlaub oder Krankheit wurde die Personaldecke dünn. Dann musste jemand vom Bauhof einspringen. „Aber dann blieb dort wieder Arbeit liegen“, erinnert sich Dittler. Auch Nachwuchs zu finden, wurde immer schwieriger. Auszubildende kamen oft von weit her – und verließen die Gemeinde nach ihrem Abschluss. „Fachleute in diesem Bereich sind heute stark gesucht“, bestätigt Frank Buchmaier, Teamleiter im Bereich Abwasser bei der RBS wave.

Hinzu kommen technische und gesetzliche Anforderungen: Die Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) der EU sieht vor, dass größere Kläranlagen zusätzliche Reinigungsstufen erhalten. Ziel ist es, Mikroplastik, Arzneimittelreste, Pestizide oder andere Spurenstoffe besser aus dem Wasser zu entfernen. Gleichzeitig soll die Energieeffizienz steigen, denn Kläranlagen verbrauchen sehr viel Strom.

Auch der Klimawandel verändert die Anforderungen. Starkregen belastet Kanäle und Anlagen immer häufiger. Deshalb werden Rückhaltebecken, Speicher, Pumpwerke und digitale Steuerungssysteme ausgebaut. Moderne Kläranlagen entwickeln sich zu Hightech-Betrieben. Fachleute sind unabdingbar. Schömberg schrieb die Betriebsführung deshalb aus, die RBS wave erhielt den Zuschlag.

Heute bewertet die Gemeinde die Entscheidung durchweg positiv. Der Vertrag wurde bereits mehrfach verlängert. „Die externe Betriebsführung hat sich als stabil, verlässlich und wirtschaftlich erwiesen“, sagt Dittler. Für viele Kommunen zeigt Schömberg damit beispielhaft, wie sich Versorgungssicherheit und technischer Fortschritt mit Hilfe von Dienstleistern wie der RBS wave auch unter schwierigen Rahmenbedingungen sichern lassen.


Volle Unterstützung für Kommunen

Der EnBW-Konzern begleitet Kommunen ganzheitlich: 
 

  • Die RBS wave unterstützt nicht nur bei der Einordnung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) und der Analyse des Anlagenbestands, sondern übernimmt auch die technische Betriebsführung und bietet eine umfassende Beratung und Betreuung bei allen Abwasserthemen – von Kanalsanierungen über Gewässerschutzbeauftragte, elektrotechnische Fachkräfte bis zu Versorgungskonzepten für einen sicheren und energieeffizienten Betrieb. 
     
  • Zusätzlich bietet das Starkregenrisikomanagement der RBS wave zusammen mit dem Hochwasserfrühwarnsystem NOYSEE der Netze BW Sparte Dienstleistungen sicherheitsrelevante Lösungen über die Abwasserinfrastruktur hinaus für die gesamte Kommune.

Mehr Informationen zu den Leistungen im Bereich Abwasser finden Sie unter
Energie für Betriebssichere Wasserreinigung Abwasserwirtschaft leicht gemacht | EnBW

 

 

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